NZZ vom 11.11.2013: Überforderung der Klimapoilitik

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Die NZZ widmet am 11.11.2013 ihre Seite 15 "Meinungen und Debatte" der 19. Klimakonferenz der UNO in Warschau.

Sie berichtet:

Die Überforderung der Klimapolitik

hof. · In den kommenden zwei Wochen geht in Warschau die 19.  Klimakonferenz der Uno über die Bühne. Im Nationalstadion, das für die letzte Europameisterschaft erbaut wurde, treffen sich die Delegationen aus 194 Staaten sowie der EU. Sie verhandeln über die nächsten Schritte hin zu einem Abkommen, das nicht nur einige Industriestaaten, sondern alle in die Pflicht nehmen soll. Noch immer sitzt den Diplomaten und Politikern der Misserfolg von Kopenhagen vor vier Jahren in den Knochen. Bereits damals hätte ein neuer Klimavertrag abgeschlossen werden sollen. Seither ist klimapolitisch nicht nichts geschehen. Doch alle Zeichen deuten darauf hin, dass die Zeit davonrennt, wollen die Staaten ihre selbstgesteckten Ziele fristgerecht erreichen.

Um das 2-Grad-Ziel zu schaffen, dürften die Treibhausgasemissionen bis 2020 maximal noch 44 Gigatonnen CO2-Äquivalent betragen. Im Jahr 2010, aus dem die letzten Zahlen vorliegen, wurden aber 50,1 Gigatonnen ausgestossen. Und 2012 wurde ein rekordhoher Anteil an Treibhausgasen in der Atmosphäre gemessen. Das Uno-Umweltprogramm kommt zum Schluss, dass die notwendige Emissionsreduktion durch «rigoroses, schnelles Handeln» erreichbar wäre. Doch von einem solchen Handeln ist kaum etwas erkennbar. Das Klimaproblem scheint die multilaterale Politik zu überfordern.

  

Dazu bringt die NZZ folgende Meinungen ein (als pdf zum Downloaden):

Wolfgang Buchholz und Karen Pittel: Klimapolitik flexibel gestalten

Thomas Bernauer: Unilaterale Massnahmen ersetzen globale Lösungen nicht

 
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