Demokratie im Gegenwind

Moderne Kommunikation, schnelle und billige Transporte, offene Märkte und mobile Produktionsfaktoren haben zu einer komplexen Vernetzung des Systems Weltwirtschaft geführt... Der Territiorialstaat hat ein Politikmonopol verloren und muss seine Macht mit raumübergreifenden Akteuren teilen. Mit diesem Machtverlust des Nationalstaates wird das Volumen an politischer Substanz kleiner, das noch demokratisch bewirtschaftet werden kann. Damit wird die Einflussmöglichkeit der Bürger reduziert... Souveränität im Sinne trotzigen Beharrens auf lauter nationalen Regeln und Entscheiden kann sich kein Land mehr leisten, wenn es nicht in Armut und Isolation enden will.

In der NZZ vom 23. Februar 2015 ist ein Gastkommentar von Alt-Bundesrat Kaspar Villiger erschienen: Warum gewisse Autokratien plötzlich wirtschaftlich erfolgreich sind und warum gestandene Demokratien in Probleme geraten. Alt-BR Villiger hält fest, dass Demokratien selbstverständlich nicht nur wirtschaftlich beurteilt werden dürfen. Es gilt, weitere Aspekte zu bewerten. Demokratie hat auch mit der Würde des Menschen zu tun.

 

 

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Alt-BR Kaspar Villiger "Demokratie im Gegenwind" 

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