Warum es uns braucht

 

Warum Du der Vereinigung Weltföderalisten Schweiz beitreten solltest 

Die Zeichen stehen auf Sturm! 

Rio 20 ist gescheitert, ein Konsens für verbindliche Massnahmen gegen den Klimawandel scheint zwar in Sicht., aber noch sind es leere Worte. In Syrien herrscht Bürgerkrieg, ein Stellvertreterkrieg, es wird gebombt und gebombt. In Ostafrika herrscht Hunger, aber Helfen ist für die Helfer zu gefährlich. Griechenland steckt in der totalen Krise, doch gerettet werden seine (deutschen) Banken. Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter, auch bei uns. Und nach neuen Medikamenten wird nur noch geforscht, wo das fette Geschäft lockt. Millionen von Menschen sind auf der Flucht, weil sie ihre Existenz zuhause verloren haben. 

Wo stehen wir eigentlich? Heute, im Jahr 2015? Sind wir zum Zusehen verdammt, zur totalen Passivität, ohne eingreifen zu können? 

Nicht ganz. Es gibt Möglichkeiten, sich zu engagieren: 

Darum solltest Du Mitglied der Vereinigung Weltföderalisten Schweiz werden

1. Die Schweiz ist ein erfolgreicher Staat. Die persönliche Freiheit ihrer Einwohner, die Sicherheit ihrer Einwohner, der Wohlstand ihrer Einwohner: in ganz vielen wichtigen Punkten ist die Schweiz im Vergleich mit anderen Staaten überdurchschnittlich gut positioniert. Dieser Erfolg ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass die Schweiz föderalistisch organisiert ist und demokratisch funktioniert. 

Aber genügt das wirklich? Wir müssen uns dafür engagieren, dass auch Europa und die ganze Welt demokratisch funktionieren und föderalistisch organisiert werden. Die Vereinigung der Weltföderalisten engagiert sich für diese Ziele. 

2. Unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Vereinten Nationen, die UNO, gegründet. Heute gehören der UNO mit ganz wenigen Ausnahmen alle souveränen Staaten der Welt an. Das Ziel der UNO, Kriege und Bürgerkriege zu verhindern und Konflikte einer friedlichen Lösung zuzuführen, wird aber oft nicht erreicht, weil der Sicherheitsrat der UNO mehr Kompetenzen hat als die Generalversammlung der UNO und weil fünf Staaten im Sicherheitsrat sogar ein Veto-Recht haben. Von demokratischen Verhältnissen also keine Spur! 

Wenn es im Gründungsjahr der UNO 1946 noch verständlich und akzeptabel war, dass die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges mehr Rechte hatten als Andere, so ist dies 70 Jahre danach mit nichts mehr zu rechtfertigen. 

Und nicht zu vergessen: Im Jahr 2014 haben die rund 200 in der UNO zusammengefassten Einzelstaaten insgesamt 1'700 Milliarden Dollar für Rüstungszwecke ausgegeben. Eine die Armeen der einzelnen Staaten ersetzende UNO-Friedenstruppe mit 1 Million Soldaten würde vielleicht 200 Milliarden Dollar kosten, was einer Einsparung von 1'500 Milliarden Dollar pro Jahr entsprechen würde! Die Vereinigung der Weltföderalisten engagiert sich für eine Demokratisierung der UNO und ihrer Unterorganisationen. 

3. Viele weltweite Missstände unserer Zeit werden in der politischen Diskussion nicht aufgegriffen und viele weltweite Probleme nicht gelöst, weil sie auf der Basis nationalstaatlicher Gesetze gar nicht mehr lösbar sind: die Spekulation mit lebensnotwendigen Grundnahrungsmitteln, die gravierende Überfischung der Meere, die Beschränkung und die Besteuerung der Währungsspekulation (Stichwort Kapitaltransaktionssteuer), die Kapital- und Steuerflucht der Reichen und Superreichen in steuerfreie Zonen (Delaware/USA, Kanalinseln/GB, Cayman Islands, u.v.a.), oder auch die Nicht-Besteuerung von Flugzeug-Treibstoff mit dem Effekt zu tiefer Flugpreise zum Schaden der Umwelt.  Dies nur einige Beispiele; die Liste der globalen ungelösten Probleme könnte beliebig verlängert werden. 

Die internationalen "Gesprächsplattformen" G-7, G-8 und G-20 sind undemokratisch und dienen ausschliesslich den Interessen der Mächtigen. Transnationale Konzerne wie Shell, Exxon, BP, Monsanto, Glencore, Rio Tinto u.v.a. kümmern sich um einzelstaatlich erlassene Vorschriften und Reglementierungen schon längst nicht mehr. Die Weltföderalisten engagieren sich für die Schaffung internationaler Gremien und Plattformen, die demokratisch und gleichzeitig föderalistisch aufgebaut sind und mithelfen, die uneingeschränkte Macht transnationaler Konzerne einzuschränken. 

Mit Deiner Mitgliedschaft in der Vereinigung der Weltföderalisten Schweiz machst Du Deine Unterstützung des Engagements gegen undemokratische und zentralistische Strukturen der Weltordnung sichtbar und ermöglichst der Vereinigung, ihre Stimme lauter und wirksamer einzusetzen, sowohl in der Schweiz selber als auch weltweit, zum Beispiel über ihre Teilnahme an den Kongressen des World Federalist Movement. 

Engagiere Dich für eine demokratische und föderalistische Welt. Werde Mitglied der Weltföderalisten Schweiz. Der Jahresbeitrag kostet Dich kaum mehr als einmal im Jahr eine Pizza.

Jahresbeitrag: Studenten und Lehrlinge: CHF 20.-, AHV-Bezüger CHF 20.-, andere Einzelmitglieder CHF 30.-.

Interessiert? Dann klicke bitte hier: Mitglied werden oder melde Dich über Email: info@weltfoederalisten.ch 

CM

 

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